Solar-Straßenlaternen als Pilotprojekt

01. 08.2014
Gemäß § 24 GO NRW wenden wir uns mit folgenden Eingabe und Anregungen an den Rat der Stadt Bergisch Gladbach.

solar-panel-303455_640Klimaschutz und Haushaltskonsolidierung:
Solar-Straßenlaternen als Pilotprojekt

Wir schlagen ein Pilotprojekt „Solar-Straßenlaterne (LED)“ vor, um die Praktikabilität und Effizienz für Bergisch Gladbach zu ermitteln.
Solar-Straßenlaternen (LED) werden über eigene Solarmodule mit Strom versorgt und können im Mischbetrieb über das Stromnetz oder sogar als netzunabhängige und autarke Beleuchtungssysteme verwendet werden.

E-Bike Ladestationen
Solar-Straßenlaternen und ihre vernetzen Solarmodule können gemeinsam mit einer Infrastruktur für E-Bike Ladestationen entwickelt und aufgebaut werden. An diesen könnten Bürgerinnen und Bürger ihre
E-Bikes kostenlos und an zentralen Standorten mit klimafreundlichen Solarstrom aufladen.

Vorteile:

  • Der Stromverbrauch und die Betriebskosten sinken, denn die
  • hochwertigen, energieeffizienten Laternen, produzieren aufs Jahr
  • gerechnet mehr Strom, als sie verbrauchen.
  • Da die Stromspeichertechnologie noch eines der größten
  • Herausforderungen ist, kann beim Verzicht der Speicherung der
  • überschüssige Strom eingespeist und verkauft werden.
  • Der Break-Even-Point wird je nach Anschaffungskosten und
  • Strompreis schon nach ca. 5-10 Jahren erreicht. Da man von 25 Jahren Lebensdauer der Laternen (Solarmodule und Akkus) ausgehen kann, ist eine solche Investitionen rentierlich, da sie die Ausgaben langfristig reduzieren wird.
  • Neue Solaranlagen funktionieren auch bei Bewölkung.
  • Moderne Solarlaternen können die Umgebungshelligkeit messen und sich dementsprechend selbstständig an- und ausschalten. Eine Zeitschaltung wird nicht mehr benötigt.
  • Durch die neuartigen Solarlaternen präsentiert sich die Stadt modern und zieht so zukünftige Investoren an.
  • Den störenden Spiegelungen (Hubschrauber, Vögel) kann mit einer kostengünstigen Spezialfolie entgegengewirkt werden, welche sich nicht auf die Stromproduktion auswirkt.
  • Durch die Verringerung des Stromverbrauchs trägt die Stadt zum Klimaschutz bei. Solarlaternen arbeiten CO2-Neutral.
  • Die Stromkosten für 10 netzgebundene Laternen mit je 70 Watt Leuchtleistung und Vorschaltgerät (inkl. Systemmehrbedarf berechnet) betragen bei 12 Stunden täglicher Leuchtzeit und nur 20,0ct/kWh Strompreis, circa 70,52€ Netto pro Jahr. Zusätzlich wird das Klima jährlich mit über 1,8 Tonnen CO2, für die Stromproduktion der 10 netzgebundenen Laternen, belastet.
  • Aufwendige Grabungs- und Verkabelungsarbeiten entfallen und eine genaue Ausrichtung ist dank hocheffizienten Solarmodulen nicht mehr nötig. Damit sind die Solarlaternen überall und schnell einsatzbereit und können auch in Nebenstraßen, kleinen Wegen und Parks, ohne hohen Aufwand installiert werden.

Buchmühlenpark als Pilotfläche
Ein möglicher Standort für ein Pilotprojekt für Solar-Straßenlaternen wäre der Buchmühlenpark. Dort könnte man auch eine E-Bike-Ladestation einrichten, da an der VHS viel Fahrräder abgestellt werden, welche den Strom aus den Solarmodulen bezieht.

Referenzen und Produkte:
– http://ronotic.de/
http://www.lightfactory.eu/Solar/solar.htm
http://www.altec-solartechnik.de/produkte/pvanwendungen/strassenbeleuchtung/
http://www.solarwindtechnik.de/solare_strassenbeleuchtung.html
http://www.neue-energie-technik.net/de/solarleuchten.html
http://www.solartechnik-shop.de/Solarstrom/Solar-Lampen/Strassenlampen/Solar- Strassenbeleuchtung
http://www.eps-soltec.com/produkte/strasen-wege-und-platzbeleuchtung/

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